Eine Trommelgeschichte

Die Nacht ist hereingebrochen. Großmutter Mond ist in ihrem vollen Gewand und regiert über zahllose Sterne.

Auf Mutter Erde schlafen bereits schon die meisten Tiere und Menschen.
Eine Gruppe Wachgebliebener sitzen um ihre Lagerfeuer. Zwischen den Tipis nehmen die Tiere die sanfte Energie des Himmels, sowie
ihrer Gegend wahr. Reiner fängt an zu trommeln. Er hat die Trommel erst heute fertig gestellt und spielt sie zum ersten Mal.

Das Mondlicht wird zunehmend intensiver. Plötzlich ist es so, als finge Mutter Erde an im Rhytmus der Trommel zu atmen.

Das Lagerfeuer unterstützt zunehmend mit seinen Geräuschen das Trommeln.

Langsam nähern sich die Tiere dem Feuer, um sich an der Energiequelle, diesem Rhytmus des Lebens zu beteiligen.

Eine wunderbare Ruhe dringt durch alle Lebewesen. Und alle sind miteinander verbunden.
Jene Nacht bleibt allen in Erinnerung.

Diese Geschichte ist eine von vielen Möglichkeiten, mit einer Trommel ihren Alltag und die Kraft von Mutter Erde zu verbinden.
Heute wie damals ist eine gute Trommel für jegliche Art der Spiritualität unverzichtbar.